Microneedling

Microneedling

Was ist Microneedling bzw. EPN?

Microneedling oder auch Dermaroller gehören zu den neuen Methoden der ästhetischen Korrektur von Narben, Falten, Striae und anderen Hautproblemen.
Das Gewebe wird durch Mikronadeln stimuliert, welche eine effektive Wirkstoffeinschleusung ermöglichen, um ein verbessertes Hautbild zu erhalten.

Wobei hilft Microneedling?

  • Verbesserung oberflächlicher und tiefer Narben
  • Hautstraffung
  • Porenverfeinerung
  • Optimierung der Falten
  • Haarregeneration

Auswirkungen von Elektroporation (EPN)

EPN ist die neue Generation der aufkommenden Technologie, welche automatisches Needling (Auto MTS) und Elektroporation (EPN) kombiniert, um Wirkstoffe effektiv in verschiedenste Gewebstiefen der Haut am Kopf und Körper einzuschleusen. Durch das Needling auf dem darunter liegenden Hautgewebe in kürzeren Behandlungszeiten, werden die Präparate auf Grund von Elektrostimulation wirkungsvoll eingeführt.

  • Maximiert die Vitalstoffabsorption von Zellen
  • Straffung der Haut
  • Hautaufhellung
  • Verbesserung von Falten
  • Verbesserung der Akne-Narben
  • Behandlung von Haarausfall
  • Porenverfeinerung

Prinzip der EPN

Die präzise Wirkstoffeinschleusung wird beim Injizieren der Mikronadel-Elektroden in 0-20 mm unter der Hautoberfläche ausnahmslos an die Poren weitergeleitet. Die Elektroporation wird von den Mikronadel-Elektroden umgehend, um ein Präparat einzuschleusen, durch die gesamten Mikroporen auf den dermalen Fibroblasten-Membranen abgeleitet.

Diese Zellreizung setzt natürliche Wachstumsfaktoren frei und regt Durchblutung, Regeneration, Zellerneuerung, Neubildung von Kollagenen, elastischen Fasern und Hyaluronsäure an. Dies sind genau die Hautbestandteile, welche für Glätte, Straffheit und Schönheit der Haut verantwortlich sind.

Gewebsuntersuchungen einige Wochen nach der Behandlung zeigen mindestens eine Verdopplung, oft Verzehnfachung dieser neugebildeten Straffungsfaktoren.

Es gibt inzwischen zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, welche die Wirksamkeit der Behandlung bestätigen. Bei der Narbenbehandlung wandern so genannte Fibrozyten in die Mikroperforationen und füllen die kleinen Narbentrichter wieder auf, neu gebildete winzige Blutgefäße geben der vormals hellen Narbe wieder eine natürliche rosa Farbe.

Bei wuchernden Narben kann, nach Abklingen des anfänglichen Aktivstadiums, durch das Microneedling eine Vermehrung der gewebeabbauenden Fibroklasten erreicht werden.

Ablauf der Microneedling-Therapie

Nach sorgfältiger Desinfektion der Haut wird ein Serum mit hautstraffenden, feuchtigkeitsspendenden oder aufhellenden Wirkstoffen aufgetragen. Feinste Mikronadeln werden in einer bestimmten Anzahl und Geschwindigkeit über das zu behandelnde Hautareal gefahren. Dadurch werden die Wirkstoffe tief in die Haut eingebracht. Nach der Behandlung ist die Haut etwas gerötet, kleinste Blutungen können abgewischt werden; die Haut wird mit speziellen Cremes beruhigt. Eine leichte Schwellung kann einige Tage anhalten. Die ersten Wirkungen sieht man bereits unmittelbar nach der Behandlung: die Haut fühlt sich straffer, belebter und vitaler an. Die eigentliche Langzeitwirkung aber entsteht durch die Neubildung von Kollagen und Straffung der Haut, dieser Prozess kann Wochen bis Monate anhalten. Nach ca. 3-4 Monaten ist keine weitere Verbesserung mehr zu erwarten. Spätestens zu diesem Zeitpunkt kann die Behandlung wiederholt werden, falls das Ergebnis noch nicht optimal ist.

Nebenwirkungen und Risiken

Ernsthafte Risiken und Nebenwirkungen sind bei sachgerechter Anwendung und Nachbehandlung nicht zu erwarten; mehrere Hunderttausend Behandlungen bestätigen die Sicherheit der Methode.

Anzahl der Behandlungen

Je nach Schweregrad der Hautprobleme werden 1 – 5 Behandlungen im Abstand von ca. 4 Wochen durchgeführt; da Narbengewebe langsamer reagiert, kann hier auch 6-10 Wochen mit der Nachbehandlung gewartet werden.

Wann darf die Behandlung nicht durchgeführt werden?

Die Behandlungen sollten nicht durchgeführt werden, wenn eine Neigung zu übermäßiger Narbenbildung besteht, bei ansteckenden Krankheiten und bei der Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten. Nicht behandelt werden darf die Haut, wenn sie akut entzündet ist. D.h. es werden keine Behandlungen bei Herpes, Pusteln, Wunden, Schnittverletzungen, Sonnenbrand oder anderen akuten Infektionen oder Verletzungen durchgeführt.